I’ve Got To Move It, Move It!

19. July 2009 18:45

yuno

Tschüss Eltern, bin dann mal mein eigenes Leben führen. :'<

Ja genau, hier ist er endlich. Mein Bericht zum Umzug. Wie ihr ja wisst (oder vielleicht auch nicht) bin ich vor etwas mehr als Zwei Wochen von der Hauptstadt ins Saarland gezogen. Wegen der, milde ausgedrückt, Scheiss Arbeitsmarktlage in Berlin.

Nun gut… dann halt nach Saarbrücken. Da gibbet noch ein Bisschen Arbeit. Gesagt, getan. Job gesnatched und innerhalb von 3 Tagen Zuhause alles zusammen gepackt. Dass ich das bis auf die letzten Tage geschoben hab hat auch einen Grund. Und zwar hatte ich erst da alle Formalitäten, die Wohnung und die neue Arbeitsstelle angehen vollständig. Denn was nützt es mir, wenn ich dann am 01. Juli vor der Tür stehe und mir jemand sagt “Tja SRY, das mit dem Mietvertrag ist doch nichts geworden.”. Das muss ich nicht haben. Also war Panik-packen angesagt.  Mein Zimmer in Berlin war zwar nicht groß. Aber es war doch krass, was sich in den Jahren des Otaku Daseins so zusammengesammelt hat und verpackt werden wollte. Gut, die ganzen technischen anlagen mit ihren Verdammten Verkabelungen waren auch nicht gerade spassig. Kabel sind overrated. Definitiv.

Mittwoch – 1. Juli:

Alles steht in Kartons verpackt bereit und der gemietete Transporter von Sixt steht auch schon vor der Tür. Gegensätzlich aller Erwartungen passt sogar alles rein. Perfekt!

1 Ohnoes~ es ist weiss und eckig!

Diese Transporter sind schon nicht schlecht. Fahren sich wie’n konventioneller PKW, aber es geht weitaus mehr rein. Ich hätte ihn am liebesten behalten. Befanden die Leute von Sixt allerdings nicht als so eine tolle Idee. Schade. :(

2 Kagami hat’s nicht so gefallen

Naja, eigentlich verständlich. War ja auch ein sauheißer Tag. Und an so einem einfach mal 8 Stunden im Auto verbringen…. da gibt es besseres.

Irgendwann am späten Nachmittag kam ich dann sogar heil vor meiner neuen Wohnung in Saarbrücken an.

Schlüsselübergabe, Transporter entladen, Bier und ein Paar geschmierte Brote zum Abendessen und dann ab ins Bett. Das war der Rest des Tagesplans. Hab es aber geschafft irgendwie noch ein kleines Photo Shooting der rohen Wohnung mit reinzuschummeln. Das will ich eucht jetzt auch nicht vorenthalten.

3 Darf ich vorstellen? Küche.

Hat eigentlich alles. Bis auf einen Ofen und eine Spühlmaschine…. verdammt… genau das, dass das Leben erleichtert.

4 GEIL! Möbel!

Was ihr da seht ist alles was an Möbeln schon im Zimmer bereit stand. Ein wackeliger Esstisch, zwei Stühle, ein Bett, ein Nachttisch, ein großer kleiderschrank, ein aufbewahrungsregal, ein CD-Schrank, ein TV tisch mit TV, ein Bürostuhl und naja… nennen wir es mal einen Hilfs-Schreibtisch.

5Guten Tag, Klo-san

Beim Bad gibt’s eigentlich nicht viel zu meckern. Waschbecken, Klo, Dusche und was mir wirklich gefällt, eine breite Spiegelfläche. Die sorgt für gut Licht beim schei….duschen.

Donnerstag – 02. Juli

Donnerstag früh hiess es für mich erstmal: Transporter volltanken und abgeben und dann ab in die Stadt das Bürgeramt suchen und Saarbrücker werden. Das war sogar leichter als gedacht. Das Bürgeramt war schnell gefunden, der Wohnort flink umgemodelt und so’n Aufkleber mit der neuen Adresse ist auch schnell auf den Perso gepappt. Ergo war ich nach ungefähr 20 Minuten wieder aus dem Bürgeramt raus. Der Tag war noch Jung, also dacht ich mir ich könnt ja mal eben in die Straßenbahn (Ja, ich weiss… das heisst hier Saarbahn) hüpfen und in unser liebes Nachbarland (Frankreich) fahren.  Ist hier auch kein großer deal. Innerhalb von 20 Minuten kommt man von der City ohne umzusteigen nach Sarreguimines (Frankreich). Der Spaß kostet auch gerade mal knapp 6€.

Ist aber schon krass wie man so kurz nach der Grenze aussteigt und merkt: Jap, jetz biste in Frankreich. Ich kann’s nicht genau beschreiben. Aber es sieht sofort alles so französisch aus. Oô

Allerdings betrug meine selbst festgelegte Aufenthaltszeit dort gerade mal  30 Minuten. Hatte ja noch einiges anderes vor. Also schnell in den Supermarkt und etwas Bier und Gebäck gekauft. (Ich bin erstaunt. Französisches Bier ist nicht zu unterschätzen. O_O )

Wieder Zuhause angekommen ging dann der richtige Spaß los…. ach ne halt… erstmal kam ja noch der Paketmensch…

6 …der hat sogar ein Paket mitgebracht!

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Und da war sogar was drin!

Was es war konntet ihr ja bereits in meinem letzten Entry sehen.

So, nun aber ans eingemachte. Die arschschweren Ikea Möbel zusammen bauen. Ist ja eigentlich nichts schlimmes, dass die so schwer sind. Dann sind sie wenigstens Standfest. Aber bei 32°c Raumtemperatur… äääähhhh… da steht man nach wenigen Minuten im Schweiß. Zum Glück war’s aber kein Ding der Unmöglichkeit und so standen am Abend alle gekauften und vorhandenen Möbel an ihrem Platz.

Bleiben nurnoch die vollen Umzugskisten…

Freitag – 03. Juli

Yay, auspacken! Von früh bis Mittags! Allerdings kein Problem. Die Temperaturen waren mit 24°c wieder human, also konnte ich mich cool ans Werk machen meinen ganzen Otaku stuff auszupacken. Zwar hat die Zeit bis mittags nicht gereicht, doch hab ich knapp 3/4 der Kisten leeren und Regale  füllen können.

Am Nachmittag ging es dann mit dem Zug zurück nach Berlin.

Samstag – 04. Juli

BBQ im Garten der Großeltern mit Verabschiedung von der Familie

Sonntag – 05. Juli

Rückfahrt nach Saarbrücken. Diesmal mit dem eigenen Auto. Voll geworden ist der Kofferraum allerdings wieder. Hatte ja so einiges bei der ersten Wagenladung vergessen mitzunehmen. Aber ich denke das ist normal und passiert beim Umzug schonmal. (…vorallem dass man seinen Computer vergisst… *hust*)

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Today’s Navigator: Kagamiku! *kira*

Diesmal durfte sie mich begleiten. Kagami war  ja bereits in Saarbrücken. Eigentlich war es eine angenehme Fahrt. Es war nicht zu heiss, die Straßen waren frei von LKW (ich liebe Sonntage!) und Regen hielt sich auch in Grenzen. Nach knapp 7 Stunden war ich dann schon wieder im neuen Zuhause. Eigentlich wäre ich sogar noch eine halbe Stunde früher da gewesen. Wenn, ja wenn, nicht irgendwer kurz hinter Berlin die Mittelleitplanke heimgesucht hätte. Die Feuerwehr hatte gerade abgesperrt als ich kam. Allerdings keine Spur von Hektik. War schon zu spät.  Naja… R.I.P. wer auch immer in dem Auto saß. :(

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7 Stunden Fahrt und Kagamiku ist immernoch fit.

Ist allerdings in den weitaus angenehmeren Schatten gerutscht. Aber hey, Endlich heim!

Schnell noch den Wagen ausgeladen, das restliche Drittel an Kartons ausgeräumt und fertig. Naja fast. War alles noch ein wenig kahl hier….

Weiter geht’s im nächsten Blog Entry. :3